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      Wolfgang van Göns

      Keyboards

      Mit 7 Jahren klassischen Klavierunterricht angefangen, wollte ich 5 Jahre später fast wieder aufhören, als unverhofft ein Vertretungslehrer mit Musical, Blues und Jazz neues Interesse in mir weckte. Danach nahm mich ein Jazzpianist unter seine Fittiche und die Begeisterung am Klavierspielen wuchs stetig an. Mit 15 Jahren gründete ich die Schülerband “Sunstroke”, die mit wechselnden Besetzungen immerhin 5 Jahre bestehen sollte. Dort machte ich erste Erfahrungen mit eigenen Kompositionen und dem Genre Jazzrock. Chick Corea, Herbie Hancock, Michel Petrucciani und Pat Metheny waren (und sind) meine Helden!

      Nach einem kurzen Intermezzo bei der Mannheimer Rockband “Shady Lady” habe ich mit “Fauxpas” wieder einige Jahre lang ein eigenes Projekt verfolgt. Weitere Stationen waren das “College Jazz Ensemble” der Uni Mannheim und “Join The Q”. Einige Zeit lang habe ich auch ein Gesangsduo begleitet und in Schlosshotels in ganz Deutschland gespielt. Bei der Weinheimer Kabarettgruppe “Die Edelzwicker” habe ich 4 Jahre lang die Rolle des Pianisten übernommen. Während dieser Zeit habe ich schwerpunktmäßig an Kompositionen für eine neue Fusion-Band gearbeitet und Ende der 1990er Jahre war es dann soweit: Mit “Double View” war ich gut 20 Jahre unterwegs, u.a. als Vorgruppe bei den Jazz-Open in Stuttgart und mit einem Konzert bei der Bundesgartenschau in Koblenz. Hin und wieder hat die Band auch den Gospelchor Dannstadt-Assenheim begleitet.

      Neben der Arbeit mit “Double View” habe ich regelmäßig die Jazz-Sessions in Schwetzingen besucht und mein erstes Jazztrio gegründet. Trotzdem gab es immer wieder Ausflüge ins Pop/Rock.Genre, z.B. mit “Fridge Foundation”, “Candid” und “The Colour Red”. Wertvolle Bigband-Erfahrungen habe ich im Jazzorchester Bruchsal gesammelt und u.a. beim deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim teilgenommen.

      Aktuell erweitere ich mein Jazztrio oft um einen Saxophonisten oder einer Sängerin und spiele u.a. bei den Schwetzinger Jazztagen. Darüber hinaus engagiere ich mich in der Jazzinitiative Schwetzingen, um den Jazz in der Region am Leben zu erhalten.

      Hubert Forler

      Keyboards & Backings

      Vorbilder
      Marek & Vacek (Klavier-Duo)
      Rick van der Linden (Ekseption)
      Keith Emerson (Emerson, Lake and Palmer)
      Jon Lord (Deep Purple)
      David Frank Paich und Greg Phillinganes (Toto)

      Musikalische Reise
      Nachdem mir in meiner Kindheit zuerst die Flötentöne beigebracht wurden – mein erstes Instrument war die Blockflöte – entschied ich dann mit 7 Jahren „Ich möchte Klavierspielen können“. Nach sechs Jahren Klavierstunde hatte ich das Tastenspiel schon relativ gut im Griff, aber von klassischen Stücken erst mal die Nase voll und klappte den Klavierdeckel bis auf Weiteres zu.

      Nach ein paar Jahren Tasten-Abstinenz, ertappte ich mich am Klavier, um bei den Songs im Radio mitzuklimpern. Das war’s! Ich wollte zeitgemäße Musik machen und beschloß, mir eine elektronische Orgel (Yamaha B30, 2 Manuale und Fußbass) zuzulegen. Dann nahm bei einem Profi ein Jahr „Modernen Orgelunterricht“, das heißt, ich bekam einen Titel genannt und sollte die Noten für die jeweils nächste Unterrichtsstunde selbst schreiben und dann vorspielen (z.B. Tico-Tico, Brazil, Moonlight Serenade …) und erfuhr beste Grundlagen in der Harmonielehre, da mir der Orgelcoach neue alternative Spielweisen beibrachte.

      Ein paar Jahre später hatte ich die Erlaubnis unseres Pfarrers, auf unserer Kirchenorgel zu üben und eignete mir autark das Spielen mit Händen und Füßen an. Angetan von meiner etwas moderneren Spielweise, durfte ich bei diversen Gelegenheiten die Kirchenorgel spielen.

      Ab 1975 machte ich mit reiner Instrumentalmusik erste Schritte in die Öffentlichkeit. Zusammen mit einem Drummer spielten wir bei Dorffesten ausschließlich Gassenhauer und allseits bekannte Songs, welche von den Gästen Saal – wie bei den „Fischer-Chören“ – mit lautstarkem Gesang begleitet wurden.

      Während meiner Ausbildung zum Elektroniker lernte ich 1976 Jackel Zill kennen und konnte mich als Pianist in seiner Bigband etablieren.

      Von 1979-1981 – während meines Grundwehrdienstes, den ich Dank Jackel Zill in Speyer statt im Hohen Norden verbrachte – wurde ich erst nur Keyboarder und später auch Arrangeur der beim amphibischen Pionier-Bataillon Speyer zum „20. Standortjubiläum“ gegründeten „Bundeswehreigenen 9-Mann-Band“.

      Zwischen 1978 und 1983 holte ich mir mit der „Royal Combo“, einer 4-Mann-Tanzband, die stark gewichtig dem Schlager verfallen war, erste Bühnenerfahrungenmit Tanzmusik und brachte im Laufe der Zeit mit bekannten englischen Songs spürbare Abwechslung in die Band. Allerdings war es damals ein hartes Stück Arbeit, das gesamte Equipment auf die Bühne zu schleppen. Eine abwechslungsreiche Soundvielfalt erforderte die unterschiedlichsten Instrumente. Mein früherer Arbeitsplatz bestand aus 5-6 Tastaturen!

      1983 gründete ich dann die Band „Barbados“, mit der ich mehr aktuelle Songs aus der Rock- und Popmusik, Oldies und Evergreens, und insbesondere Standardtänze darbot.

      Ab 2000 ging ich fast 20 Jahre mit der Sängerin Anna K. sehr erfolgreich auf Tour. Wir nannten uns „Emotions Partyband“ und boten neben Partymusik alternativ auch Dinnermusik mit Ohrwürmern aus der Swing- und Jazzszene.

      2008 wurde „Re-Pack“ gegründet, eine Patchwork-Music-Family aus dem Rhein-Neckar-Delta, und spielte Rock der 60er und 70er Jahre. Selbst oft belächelte und vermeintlich “angestaubte” Song wurden mit Spaß und Virtuosität zelebriert und gingen tierisch ab.

      2012 stieß ich nach dem Ausscheiden des alten Keyboarders zu „Yankee Rose“, einer Rock-Pop Coverband aus Mannheim, mit der ich ca. acht Jahre auf Tour war.

      2019 begannen Dirk Henel und ich nach geeigneten Musikern für die Gründung einer Toto-Tributeband zu suchen. Leider kam direkt die Pandemie dazwischen und wir verloren gute 2 Jahre. Wir fanden aber die Besten! Der Enthusiasmus, die Songs von Toto authentisch wiederzugeben steht jedem ins Gesicht geschrieben und ist hörbar im Ergebnis. Wir gaben dieser Formation den Namen „Ninety-Nine“.

      Persönliches Highlight (Sept. 2017):

      Meeting Bobby Kimball Backstage…


      …und Herman Rarebell (früherer Drummer bei den Scorpions)

      Set Up “99”:
      Keyboard-Workstation: Yamaha Tyros 2
      Mikrofon: Sennheiser MD431II Profipower


      Katja Wesch

      Basses & Backings

      Auf der Bühne seit Anfang der 90er, anfangs noch als Gitarristin, später am Bass.
      Von Anfang unterschiedlichste Genres: Classic Hardrock, Reggae, Irish Folk Rock, Grunge (vorwiegend Bands mit eigenem Repertoire wie Damned Age, Lopodunum, Idiots in the Crowd, Claret The Rover).
      Nach längerer Auszeit zugunsten der Familie dann Ausbildung als (Musik-)pädagogin in Karlsruhe.
      Seit 2013 auf den Bühnen im Rhein-Neckar-Raum und darüber hinaus aktiv, teils als festes Mitglied in Bands (u. a. Ninety Nine, Buffalo High, OTC, Memes and Dreams, Tine Becker, Mind da Gap, RawHillDrive), teils projektbezogen (Peter Antony, Les Voisins/Jochen Seiterle, Jan Lindqvist Trio etc.) oder als Sub (u. a. KIST, BC & Friends, Hells Belles): Singer/Songwriter, Heavy, Rock, Pop, Fusion, Chansons, Country – eigenes Material und/oder Covers.

      Set Up “99”:
      T900 Eich Amplification
      Darkglass DG210N Bass Cab
      Darkglass DG112N Bass Cab
      Sandberg TM5
      MXR Carbon Copy Analog Delay
      Boss Super Octave OC-3
      Wireless System Shure GLXD6

      Dirk Henel

      Guitars & Vocals

      Geburtstag
      12. November 1966

      Stones oder Beatles?
      Beatles

      Röhren- oder Modelling-Amp?
      Röhre forever – sorry, Kemper. 😜

      Stratocaster oder Les Paul?
      Stratocaster, ohne Whammy-Bar fehlt mir was und die Paula ist was zum Sitzen.

      Einfluss?
      Eddie Van Halen, Steve Vai, Steve Lukather, Jimmy Page, David Gilmour, Jeff Beck, Pat Metheny, Dominic Miller, Michael Landau u.v.m. – und natürlich Ricky King 😂

      Erster eigener Gig?
      1982 mit 15 Jahren – lange Haare, Gipsbein und Krücken in der Taunus-Schule-Aula, bewaffnet mit einer billigen Les Paul-Copy und einer 15 Watt Mesa-Boogie-Copy namens “Birdie“. Wir spielten mit unserem Musik-Lehrer Frithjof Krepp (der arbeitete damals neben seinem Lehrer-Dasein bei Frank Farian im Studio) Santana-artigen Latino-Rock vor hunderten Eltern. Ich hatte mein erstes Moll-Pentatonik-Solo selbst geschrieben – ich kann es heute noch. Leider blieben die Groupies aus! 😂


      Erstes besuchtes Rock-Konzert?
      VAN HALEN 1980 – Friedrich-Ebert-Halle, Ludwigshafen inklusive Tinnitus für 3 Tage. Eddie rannte über seine Marshall-Boxen und grinste wie immer und Dave Lee Roth konnte noch seine Spagat-Sprünge – Promo-Tour für “Women And Children First”.

      Bands & Projekte
      …Schülerbands, später Top40-Bands, Fusion-Projekte zwischen Frankfurt und Mannheim, Sub hier, Sub da, Recording hier, Recording da. Die Wichtigsten: YANKEE ROSE, GUM, BAKED POTATOES, SILENT MAN, CROW MAN (Support für Wayne Hussey [Sisters Of Mercy, The Mission] in 2008), NINETY-NINE, etc.


      Lieblings-Gitarrenbauer?
      Mathias Schindehütte, Frankfurt

      Lieblings-Song(s) von TOTO?
      JAKE TO THE BONE, PAMELA, GEORGY, oh man ist das schwer zu entscheiden

      Musikalisches Erwachen
      “1978 – ein Freund kreuzte mit der VH1 (Van Halen 1) auf. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Ausserirdisch! Pure Energie, direkt in die Fresse. Vorher hörte ich Main-Stream-Charts-Pop im Radio (O.K., ich gebe ja zu ABBA ist trotzdem genial) und mein 1. Musiklehrer quälte mich bis dahin mit Flöte-Gedudel in der Schule. Ich wusste ab da an aber genau, “Strom-Gitarre”, das will ich und meine Oma kaufte mir meine erste Akustik-Gitarre. Eine Hopf “Made in Taunusstein” mit verschraubtem Hals, sehr flachem und breitem Griffbrett. Von meinem Taschengeld kaufte ich mir dann die “Hertiecaster”. Eine Mischung aus Strat und Jazzmaster für 249 DM beim Kaufhaus HERTIE. Der ungerade Hals eine reine Katastrophe: dickstes D-Profil, schlecht abgerichtete Bünde – was man heute für 249 EUR bekommt, wäre damals ein Traum gewesen. Mein erster AMP wurde ein Grundig-Transistor-Cassetten-Radio 😂. Der hatte ein 5-Pol-Input und wenn man auf “Record” drückte, kam ein – aus heutigen Ohren – Horror-Transistor-Distortion-Ton raus! Dann war ich mal 1 Jahr im Gitarrenunterricht bei einem Jazzer (Peter Reul) in Königstein. Ich langweilte mich bei klassischem Gezupfe und hörte mir daheim eher rocklastiges Material raus (VH, Deep Purple, AC/DC, Frank Marino, Pink Floyd, Yes…). Dann kündigte ich nach einem Jahr. Mein Lehrer gab mir noch mit, wie man Songs raushört, die Harmonien notiert. Ab da an war ich wieder Autodidakt und verbrachte nach der Schule täglich Stunden mit der Gitarre. Daran hat sich bis heute nichts geändert – also das mit den Stunden, nicht das mit der Schule 🥳. 1986 dann meine erste ‘gescheite’ E-Gitarre, eine Ibanez Roadstar II mit einem Floyd-Tremolo und 24 Bünden (habe sie leider zur Finanzierung meines Diploms verkauft). Endlich konnte ich mich mit der ‘Königsdisziplin’ beschäftigen – “Eruption” von VH, dank Tremolo und dem alten Plattenspieler, den man auf 16 Umdrehungen pro Minute drosseln konnte und somit jede einzelne Eddie-Note erhören konnte…”

      Wie kam es zu TOTO?
      “Den ersten TOTO-Song, den ich bewusst wahrnahm, war Georgy Porgy 1978/79 im Autoradio meines Vaters. 1982 kam dann die TOTO IV, die konnte man als junger Gitarrist nicht überhören. Wobei ich bis dato TOTO nur zur Kenntnis nahm, aber meine Gitarren-Heroes waren damals andere. 1986 kaufte ich mir die “Fahrenheit” und entdeckte erstmalig den Sound und die Handschrift von Lukather. Die Platte lief “endless”. Dann kam der Kracher der späten 80er – “The Seventh One”. Traum-Sound mit Spitzenklasse-Nummern. Aber, ich war damals EVH und Steve Vai verfallen – kaufte mir 1991 die erste 7-Saitige Steve Vai Signature “Universe” in Multi-Color (siehe Foto – da ist auch meine ’69er SG zu sehen, die ich nicht mehr besitze)…war also immer noch nicht von TOTO und Lukather infiziert. 1992 entdeckte ich die frisch erschienene “Kingdom Of Desire” und bei “Jake To The Bone” viel mir förmlich das Ei aus der Hose. Lukather war jetzt bei mir angekommen – der Mix aus Fusion und Hendrix-lastigem Rocksound plus den klassischen TOTO-Rockballaden traf voll ins Schwarze. Dann verlor ich TOTO wieder aus den Ohren. Erst 1999 mit der “MINDFIELDS” wurde TOTO bis heute mein täglicher Begleiter. Seither habe ich fast alles Tonale, was ich von Luke auftreiben konnte konsumiert, auseinandergenommen und arrangiert. Ich verbrachte Stunden, um z. B. die Ping-Pong-Delay-Zeit und Wiederholungen bei der “No Substitutions” raus zumessen. Oder wie entsteht der “Punch” der Luke-Singlenotes und ich wechselte nach gefühlten Tausend Jahren von meinem Sharkfin-Plek in thin zu den Heavy-Jazz-Pleks. Man könnte es auch wissenschaftliches Arbeiten nennen. Ich glaube, ich könnte bei “Wetten dass..!” oder “Wer wird Millionär” zum Thema TOTO antreten 😂. Schon um die Jahrtausendwende wollte ich eine TOTO Tribute Band gründen, kam aber nie dazu Dank anderer Projekte. Vor der Pandemie sagte ich mir dann: “Jetzt oder nie mehr, mit 60 brauchst du nicht mehr anfangen!” So nahm dann alles seines Lauf mit den üblichen Hürden plus CORONA… 🙏🏼 😁

      Glaubensbekenntnis
      “Höre so viel Musik am Tag, wie es nur geht und vor allen Dingen höre alles, was dich inspiriert – genre-übergreifend. Nimm deine Gitarre und spiele und improvisiere dazu. Das trainiert dein Gehör, dein Timing, dein Gespür, dein Gefühl, deine Ideen, deine Handschrift. Der größte Irrtum, dem Viele erliegen ist, zu glauben, wenn man das gleiche Equipment besitze wie seine Vorbilder, klinge man auch so 😂. Der Ton kommt aus deinen Fingern, egal welche Gitarre oder Amp du spielst. Wenn man jung ist, will man alle Techniken aufsaugen, as-fast-as-possible spielen, Arpeggios, Hammer Ons, Scalen rauf, Scalen runter und meint dann, man sei damit der Held – reines Speed-Guitar-Shredding.😂 Die eigentliche Musikalität lernt man dann mit den Jahren: weniger ist mehr, auf dem richtigen Ton parken, die richtigen spannenden Intervalle finden, überraschen, nicht das spielen, was alle Hörer gleich erwarten. Am Vibrato erkennt man den guten Gitarristen. Nicht zu schnell und nicht zu langsam, die richtige Amplitude finden etc. Wenn wir hier schon beim Thema TOTO sind – Luke klingt immer nach Luke. Beim 2. Ton erkennst du ihn schon blind. Egal, ob er Marshall, Rivera, Bogner, Mesa Boogie oder VHT spielt und egal, ob er seine Music Man Luke, die alte Valley Arts Robot oder irgendeine Strat von der Stange spielt 😉. Das gilt für jeden Gitarristen. Ich habe in 45 Jahren alles durch – Strats, Les Pauls, SGs, Fender, Gibson, Ibanez, Charvel, Music Man, Marshall, ENGL, etc.. Bin um die Jahrtausendwende an der Music Man Luke hängen geblieben, nicht weil Luke draufsteht, sondern das A und O ist das Feeling des Halses. Jeder muß sich primär mit seinem Gitarren-Hals wohlfühlen. Bei mir ist’s das Soft-V-Shape. Bei allen anderen Halsprofilen fühle ich mich nicht wohl. Und außer einem Fender 50s-Replacement-Neck komplett aus Ahorn oder der Clapton Signature-Strat von der Stange, gibt’s einfach keine Gitarre mit Soft-V-Shape-Neck mit 9.5″ oder 12″er Radius auf dem Markt – leider. Dann bevorzuge ich Medium-Frets, keine riesigen Jumbos, die bremsen nur und stehen zu weit raus. Die Music Man Luke hat nun mal genau “den Hals” mit Palisander-Griffbrett, den ich einem Full-Maple-Neck bevorzuge, 22 Medium-Bünde (meine Ibanez-Gitarren in den 80er und 90er hatten immer 24 Bünde, das wurde mir zu viel), ein Tremolo (ohne Tremolo fühle ich mich nackt, das macht 50% meiner Spielart aus) und idealerweise eine H-S-S Bestückung. Damit habe ich ein Arbeitstier für alles. Dass auf dieser für mich idealen Gitarre LUKE draufsteht, ist im Zusammenhang mit der TOTO-Tribute-Band hier reiner Zufall. Mein elektrischer Fuhrpark besteht inzwischen ‘nur noch’ aus 5 E-Gitarren – 3 Lukes, eine Axis und eine 54′ Strat self-reissued, natürlich mit Soft-V-Shape Neck, Custom Shop-54er-Pickups, Bakelit-Kappen- und Poti-Knöpfe, Phone Book Capacitor, 3-Weg-Schalter, Nitro-Cellulose-Finish, etc. Und bei den Amps bin ich 2020 beim Marshall JVM410-Top hängen geblieben, da aus dem alles raus kommt, was man an Ton im Leben eines Gitarristen braucht inkl. 100 Watt für alle Bühnengrößen. Ausserdem lässt der sich mit seinen 4 Kanälen mit je 3 Gain-Stufen und 2 Master-Volumes komplett per Midi schalten. Mit einem Tritt auf mein G-Lab-Foot-Controller schalte ich im Amp den Kanal, die Gain-Stufe, das Master-Volume, die Loops meiner Bodentreter, den jeweiligen Preset in beiden Lexicons und je nach Bedarf noch die Tonart und die Intervalle in meinem Harmonizer alles auf einmal in “true bypass”. Also, 80er-Rack-Bradshaw-Technik, damit spare ich mir aber den berühmten Tanz mit den Bodeneffekten, frei nach dem Motto: “…Achtung, das Solo kommt, schnell 6 mal treten, oh Shit, die Zeit für’s Solo ist schon wieder rum…” 😆. Die 2×12″-Bogner-Box mit Celestion-V30-Speakern ist die bestklingendste 2×12-Box, die ich kenne und wiegt deutlich weniger wie eine 4x12er. Die greift man alleine und hebt sie aus dem Kofferraum ohne einen Leistenbruch zu bekommen, was Ende 2000 passierte (ich habe früher die 4x12er-Boxen alleine gestemmt, ohne die Bauchmuskulatur anzuspannen – 40 kg mit Hebelarm in den Bauch, ein Traum) 😂. Mein Rack-Kühlschrank ist inzwischen geschrumpft auf 2 Lexicons (deren Hall und Ping-Pong-Delays mag ich nicht hergeben), einen intelligenten Harmonizer für Zweit-und Drittstimmen, ein Hush mit Gate, ein 2,4 GHz-Wireless-System und letztlich ein gescheiter Power-Conditioner, der den Saft kontrolliert und die elektrischen Störgeräusche galvanisch filtert. Also, meine persönliche Patentlösung: gib mir eine E-Gitarre mit V-Shape-Neck, Tremolo, S-S-H-Pickup-Konfiguration und irgendeinen Röhren-Amp, egal, was da draufsteht und irgendeine 2x12er oder 4x12er-Box mit idealerweise V30 oder Greenbacks – fertig. Die ‘irgendeine Gitarre’ muß ich natürlich vorher richtig einstellen 😉 – Halsspannung (die Saiten müssen beim Runterdrücken am 1. und letzten Bund eine Parallele zum Hals abbilden mit ca- 1-2mm Luft ca. am 11. Bund), Silikon-Öl in den Sattelkerben, Intonation der Reiter, Winkel des Tremolos plus 2 Trem-Federn in V-Anordnung, Saitenabstand und Pickup-Höhe (Abstand zu den Saiten). Das Einstellen habe ich durch Oli Lohmann bei meiner Musik-Schmidt-Zeit in Frankfurt 2004/2005 (heute SESSION) perfektioniert. Ich habe wohl 1-2.000 Gitarren eingestellt in einem Jahr. Dass E-Gitarren top-eingestellt das Haus verlassen (was man von so manchen renomierten deutschen Musikhäusern leider nicht behaupten kann), war damals Ehrensache und ich glaube, bei Oli ist es immer noch so!” 🤘🏼

      Equipment für “99”

      Music Man Luke II

      Bünde: 22
      Pickups: EMG Lukather Set SLV/SLV/85
      Body: Erle
      Hals: Vogelaugen-Ahorn ohne Lack | Soft-V-Shape, 12″-Radius (der beste Hals, den ich je gespielt habe!)
      Griffbrett: Palisander
      Floating Vintage Tremolo
      Mechaniken: Schaller M6-Locking
      Lackierung: Luke-Blue
      Tuning: E-A-D-G-H-E

      Music Man Luke II - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Music Man Luke III

      Bünde: 22
      Pickups: Transition Humbucker Neck&Bridge
      Body: Erle + flammbierte Ahorndecke
      Hals: Gerösteter Ahorn ohne Lack | Soft-V-Shape, 12″-Radius (selbst nachgeschliffen, um das V-Profil noch mehr zu betonen)
      Griffbrett: Palisander
      Floating Vintage Tremolo
      Mechaniken: Schaller M6-Locking
      Lackierung: Hazel Burst
      Tuning: D-G-C-F-A-D

      Music Man Luke III - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Music Man Luke III

      Bünde: 22
      Pickups: Transition Humbucker Neck&Bridge
      Body: Erle + flammbierte Ahorndecke
      Hals: Gerösteter Ahorn ohne Lack | Soft-V-Shape, 12″-Radius (selbst nachgeschliffen, um das V-Profil noch mehr zu betonen)
      Griffbrett: Palisander
      Floating Vintage Tremolo
      Mechaniken: Schaller M6-Locking
      Lackierung: Blueberry Burst
      Tuning: E-A-D-G-H-E

      Music Man Luke III - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Music Man Axis SS

      Bünde: 22
      Pickups: 2x Humbucker, 5-Way-Switch
      Body: Linde
      Hals: Ahorn, geölt
      Griffbrett: Palisander
      Fender Vintage Tremolo
      Mechaniken: Schaller M6-Locking
      Lackierung: Black
      Tuning: D-A-D-G-H-E (dropped D)

      Music Man Axis Super Sport - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Rack

      Furman PL-Plus Power Conditioner
      Lexicon MPX 500 No.1
      Lexicon MPX 500 No.2
      Rocktron Hush Super C
      Digitech Harmony Machine HM4 (intelligent)
      T-Bone GigA Pro Wireless System 2,4GHz
      Galvanische Massentrenner [Eigenbau]
      M6-Rackschrauben aus Plastik

      Rack - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Floor Board

      Voodoo Lab Pedal Power Supply 2
      G-LAB GSC4 Midi Controller
      Custom Audio Electronics Cry Baby
      Ernie Ball JR Volume Pedal
      Boss CS-3 Compressor
      MXR EVH-Phase 90
      Voodoolab Micro Vibe
      Soldano SLO-100
      MXR SmartGATE
      Digitech The Drop [not used]
      Providence Anadime Chorus
      Rodenberg LUKE
      Hard Wire HT-2 Tuner
      [Eigenbau]

      Floor Board  Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Marshall JVM410

      4 Kanal Röhre 100 Watt
      (5x ECC83, 4x EL34)
      naturbelassen, keine tech. Modifikationen
      Frontbezug ausgetauscht gegen Birkenholzplatte mit Elefantenhaut-Tolex, Gold-Piping und kleinerem Logo 😉
      Je nach Location kommen ein oder zwei (stereo) JVMs zum Einsatz.

      Marshall JVM410 - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany
      Set Up - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      2×12″-Bogner Oversized

      Birkenholz
      Celestion Vintage 30-Speaker
      Rückseite geschlossen
      “Best 2×12″-Box ever” 🙂
      Je nach Location kommen ein oder zwei (stereo) Bogner 2×12″-Boxen zum Einsatz.

      Bogner Box 2x12 - Dirk - Toto-Tribute-Band Ninety-Nine, Germany

      Sonstiges

      2x Shure SM57, Gitarre
      Z-Bar Micro Holder
      1x Shure SM58, Vocals
      1x K&M 26145 Mikrofonstativ
      Klotz Kabel, Cordial Kabel, Sommer Kabel
      Ernie Ball Slinky Strings – reinforced 042-009
      Ernie Ball Regular Slinky Strings 046-010
      Jim Dunlop Jazz Pics 205 (2mm)
      dAndrea Teardrop Pics 358 (1.5mm)

      Recording

      Line6 – Pod HD400
      ALESIS io|4 – Interface
      AKG K702 Reference Headphones
      MacBookPro 15,4″, 16 GB RAM
      iMAC 27″, 32 GB RAM
      Apple Logic Software
      Adobe Audition Software

      Sounds

      Main Sounds Lexicon 1 & 2:
      Multi-Ping-Pong-Delay 1: “normal”:250/500ms+350/700ms
      Multi-Ping-Pong-Delay 2: “fat”:250/500ms+350/700ms+1000/1200ms
      Reverb: PCM60 Chamber Large
      –
      Marshall & Bodentreter:
      Clean Green CH: Clean
      Crunch Orange & Red CH: Crunch
      OD1 Orange CH: Lead
      manchmal (nach Laune und Location):
      Crunch Red CH + Rodenberg-LUKE: Lead
      Crunch Red CH + Bogner-Ecstasy: Lead
      Master 1: ca. 9 Uhr
      Master 2: Solo-Lautstärke ca. 10 Uhr
      EQ Crunch & Lead:
      Bass & Mid: 12 Uhr
      Treble: 10 Uhr
      EQ Clean:
      Bass, Mid, Treble: 12 Uhr
      Presence immer: 9 Uhr
      –
      Harmonizer:’Child’s Anthem – 2. Strophe’, ‘Hold The Line – Solo-Ende’, ‘I’LL SUPPLY THE LOVE – Solo-Ende’
      Chorus: ‘Stop Lovin’ You’, ‘Georgy’, ‘Without Your Love’
      Phaser: ‘Miss Sun’, ‘Home Of The Brave’
      Uni-Vibe: ‘Till The End’, ‘I Won’t Hold You Back’
      Wah-Wah: ‘Rosanna’, ‘Africa’

      Schaltweg

      Finger -> Gitarre -> Wireless System -> MXR SmartGATE -> Wah-Wah -> Volume Pedal [-> parallel Tuner] -> GSC4 [Looping] – BOSS CS3 -> MXR Phase90 -> Micro Vibe -> Providence Chorus -> LUKE-Drive -> Bogner Ecstasy -> Marshal JVM410 PreAMP -> SEND to Rack -> Digitech HM4 -> Hush Super C -> Lexicon MPX500 1 -> Lexicon MPX500 2 -> Merge-Box [stereo to mono] -> RETURN to Marshall PowerAMP -> 8Ω Bogner 2×12″ [Celestion V30] -> Ohren